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Der Flughafen München hat einen Passagierrekord aufgestellt
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MÜNCHEN – Zum achten Mal nacheinander hat der Flughafen München 2017 den Rekord im Passagieraufkommen gezeigt. Dem wesentlich größeren Leistungsdrang als zuvor wurden sowohl von Tower als auch von Fluglotsen ausgesetzt. FMG (Flughafengesellschaft) beförderte im letzten Jahr 44,6 Mio. Fluggäste. Das überschritt um 2,6 Mio. die Kennzahl von 2016 und brachte ein Wachstum von 5,5 Prozent. Im Berechnungsmodul von Starts und Landungen wuchs der Kennwert im vergangenen Jahr auf 405.000, wobei die Zunahme von Flugbewegungen 10.000 ausmachte. Von diesem erfreulichen Ergebnis wurde von FMG mit Genugtuung am Montag, 15.01.2018 berichtet. Ohne den Konkurs von Air Berlin wären diese Zahlen noch höher gewesen.

Diese deutlich gestiegenen Zahlen belegen nach Ansicht des Flughafendirektors Michael Kerkloh überzeugend die außerordentliche Wichtigkeit des Flughafens München im ganzeuropäischen Raum des Luftverkehrs. Der Franz Josef Strauß Flughafen wurde die lange Zeit immerfort erweitert. Dennoch erreichte er die letzten Jahre immer noch nicht sein absolutes Maximum an Flugbewegungen, als im Jahre 2008 in Oberbayern, Erdinger Moos bei Starts und Landungen 432.000 Flugzeuge eingesetzt wurden. Dieser Streitpunkt bildet eines der gewichtigen Argumente der Opponenten des Flughafenausbaus, die sich gegen den Einsatz der dritten Start- und Landebahn am Flughafen aussprechen. Dagegen behaupten die Anhänger des Flughafenwachstums nicht ohne Grund, dass München angesichts des starken Ausbaus des internationalen Flugverkehrs seine führende Position der Luftverkehrsdrehscheibe nicht verlieren sollte.

Video — Flughafen München

Führende Politiker in der Person des Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU), sprachen sich im Jahr 2017, obwohl nach gewissen Zweifel und Zögern, dennoch zur Unterstützung des Baus der dritten Startbahn aus. Diese Entscheidung sollte jedoch, dem Standpunkt von H. Seehofer zufolge, nicht im Widerspruch zu den Absichten der Stadt München stehen, die nach dem Bund und dem Freistaat Bayern der dritte Anteilbesitzer des Flughafens ist.