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Lufthansa startet Sommeraufschwung

Nachdem die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin ihre Insolvenz erklärte, wurde dem Brancheführer Lufthansa nur ganz wenig davon erteilt. Trotzdem hat der erfolgreiche 5-Sterne-Karrier seine Leaderstelle auf dem inländischen Luftverkehrsmarkt dadurch behaupten können, dass er das Sommerangebot 2018 für Passagiere wesentlich erweitert hat. Laut des Sommerflugplans der Airline, der ab Ende März in Kraft tritt, haben die Fluggäste dank dem reicheren Angebot bedeutend mehr Möglichkeiten mit den Lufthansamaschinen zu fliegen. Die entsprechenden Angaben sind von den kompetenten DLR-Fachleuten untersucht und bewertet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt weist darauf hin, dass der Anteil der Flugzeugstarts von Lufthansa in den deutschen Flughäfen im Juli um 7 Punkte oder auf 54% steigen wird, was deutlich über alle anderen Airlines liegt.

Sowohl die Kernairline Lufthansa als auch ihre Tochtergesellschaft Eurowing haben im laufenden Jahr den Fluggästen eine reichlich ausgebaute Verkehrspalette angeboten. Die Muttergesellschaft verzeichnet den Zuwachs von 8,1 Prozent, indem Eurowings sogar ganze 136,9 Prozent Zunahme ausgewiesen hat. Mit besonderem Anstieg von 93,4% profitierte Easyjet, auf die Air-Berlin-Strecken entfielen. Die Billigfliegerfirma Rayanair folgte den erfolgreichen Airlines mit 22,8% Aufstieg. Damit wird der Gesamtanteil der Lufthansa Airlines an Inlandsflügen in diesem Sommer bei 87% liegen. Der Anteil von 8% wird Easyjet gehören, die im Sommer die zweite Nummer auf inländischen Flügen sein wird. Wenn man von der Tatsache ausgeht, dass Lufthansa vor lediglich einem Jahr nur etwa 70% des Inlandsmarktes gegenüber 25% von Air Berlin besaß, dann ergibt sich aus dem Vergleich eine logische Schlussfolgerung über den starken Vorsprung des Unternehmens.

Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben eine statistische Berechnung entwickelt, nach der von insgesamt 122 Strecken innerhalb des Landes nur 10 einem Wettbewerb zwischen Unternehmen unterliegen. Der überwiegende Teil – 94 Flüge – ist ausschließlich für Lufthansa und Eurowings festgelegt. Die übrigen 18 werden von einzelnen Gesellschaften ausgeführt. Bekanntlich verursacht die fehlende Konkurrenz eine Preiserhöhung, was für die Passagiere unerwünscht und nachteilig ist. Laut Prognosen wird der innländliche Luftverkehr Deutschlands ganz unerheblich zunehmen – etwa um 0,4%. Dabei sind für Juli 87 736 Starts vorgesehen, für Tourismuszwecke erwartet man die Zunahme von 0,7%. Die Luftverkehrsverbindung mit einigen Ländern zeigt eine sich verringernde Tendenz, darunter Spanien, die Karibik, die USA.

Der wichtigste internationale Zielhafen ist Palma de Mallorca, der von 24 deutschen Flughäfen angeflogen wird. Nur im Juli sind 3.400 Flüge auf die Hauptinsel der Balearen geplant, mehr als 100 Flüge pro Tag. Die DLR-Untersuchung berücksichtigt die ungleiche Leistung der größten deutschen Airports. Während in Frankfurt und München der deutliche Aufschwung zu vermerken ist, können Düsseldorf und Berlin die Folgen der Insolvenz von Air Berlin bis heute nicht verkraften: es erfolgen weniger Starts nach den Flugplänen als es unter anderen Umständen sein könnten. Bei alledem haben die DLR-Experten die voraussichtlichen Starts von Lauda Motion, der bemerkenswerten Niki-Nachfolgerin außer Acht gelassen. Die Österreicher sind bestrebt, die touristischen Destinationen im Mittelmeerraum von Düsseldorf und Berlin zu bedienen.